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Die wichtigsten Infos zur Oculus VR Rift: Das ist von der Brille zu erwarten

riftSpätestens seit Juni 2013 warten die Gamer rund um den Globus sehnsüchtig auf den Herbst 2014, denn dann endlich soll die Oculus Rift bzw. Oculus VR auch an den Endkunden verkauft werden. Und die Erwartungen an die Virtual Reality-Brille, die tatsächlich „the next big thing“ sein soll, wenn man beispielsweise dem Tester von „Spiegel Online“ glauben darf, wachsen in den Himmel. So sicherte sich die Oculus VR auf der E3 im vergangenen Juni in Los Angeles bei den Game Critics Awards beispielsweise die Auszeichnung als bestes Peripheriegerät – und verwies unter anderen die Playstation 4 und die Xbox One auf die Plätze. Zeitgleich wurde die Demo des Spiels EVE VR für die Oculus Rift als größte Innovation ausgezeichnet und die Brille bekam den Adelsschlag der „coolsten Technik“.

Was genau ist die Oculus VR?

In den 90er Jahren gab es erste Experimente mit VR-Brillen, denen es allerdings deutlich an Qualität fehlte, weshalb sie fast so schnell wieder in der Versenkung schwanden wie sie aufgetaucht waren. Entsprechend groß war die Skepsis als Designer Palmer Luckey gemeinsam mit Spieleentwickler John Carmack im Jahr 2012 einen Prototyp einer neuen Brille für Virtual Reality-Games entwarf und nach Geldgebern für das Projekt suchte. Die Oculus Rift fiel bei den Banken durch. Die beiden Schöpfer suchten ihr Heil deshalb im Crowd Funding. Insgesamt 250.000 US-Dollar sollten durch die Kleinstspenden im Netz zustande kommen. Die Summe war innerhalb von vier Stunden erreicht. Der finale Betrag summierte sich auf stolze 2,43 Millionen Dollar. Die Arbeiten konnten beginnen. Seit März 2013 können interessierte Entwickler ein 300 Dollar teures Testmodell erwerben, das großes Potenzial verspricht, wie die Ehrungen zeigen.

Die Hardware der Oculus VR

Die Brille der Oculus Rift hat ein Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln – allerdings nur in der Entwickler-Version. Die Endkundenvariante wird mit Full HD – also 1920 x 1080 Pixeln – arbeiten. Beim Sichtfeld sind 110 Grad in der Diagonalen und 90 Grad in der Horizontalen üblich. Die Oculus VR unterscheidet sich diesbezüglich deutlich von anderen Brillen, denn deren Displays kommen meist nur auf 40 Grad. Durch das breite Sichtfeld verschwinden die Bildränder und das Gefühl der Immersion – des im Spiel seins – wird erreicht. Die Sensoren der Oculus Rift, die für den korrekten Ablauf des Spiels sorgen, arbeiten mit einer Frequenz von 1000 Hz und damit fast zehnmal so schnell wie die Sensoren, die bisher für entsprechende Geräte (120 Hz) eingesetzt worden sind. Die Macher haben selbst an Kurz- und Weitsichtige gedacht und drei entsprechende Linsensets entworfen, mit denen sie ohne Probleme spielen können.

Die Kompatibilität der Oculus VR für Spiele

Games müssen für die Brille speziell angepasst werden. Interessierte Spielehersteller erhalten kostenlos das entsprechende Kit des Herstellers. Bereits bekannt ist, dass die Brille Unreal Engine sowie die Unity Pro Engine unterstützt.

Welche Spiele gibt es für die Oculus VR?

Über den Erfolg- bzw. Misserfolg der Oculus VR wird fraglos ganz wesentlich die Zahl der Spiele entscheiden, die für die Brille zur Verfügung steht. Bereits jetzt als Vollversion verfügbar ist das Game „iRacing“. Angetestet werden können „Alone in the Rift“ und „Trial of the Rift Drifter“. Beide werden als Vollversion kommen. Gleiches gilt auch für „Undercurrent“, „The Gallery: Six Elements“ oder „Ghost in the Machine“. Kürzlich konnten die Hersteller der Oculus Rift zudem noch eine echte Sensation bekanntgeben: „Half Life 2“ wird ebenfalls mit der Brille spielbar sein.

Kay Birkner

Kay Birkner ist der Gründer und Betreiber dieser Seite. Er hat eine langjährige Berufserfahrung im IT-Bereich und betreibt mehrere erfolgreiche Internetportale (WordPress & Joomla) über diese Themen.

Des Weiteren realisiert er gern neue Projekte, bietet Webhosting, Grafikdienstleistungen und Druckdienstleistungen an.
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