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So findet man die idealen Alternativ-Druckerpatronen

von Redaktionsteam

Druckerpatronen sind bekanntermaßen ein teures Verschleißprodukt. Selbst nach der Anschaffung eines günstigen Druckers kommt spätestens beim Kauf neuer Tinte das böse Erwachen. Zu allem Überfluss sind die kleinen Gefäße dann oft nicht einmal vollständig befüllt.

Clever ist, wer zur Alternative greift

Inzwischen weiß aber so ziemlich jeder: Alternative Patronen gibt es für nahezu jedes Gerät auf dem Markt. In Europa sind sage und schreibe 1.400 Drittanbieter im Geschäft und locken mit einer Preisersparnis von bis zu 80 Prozent. Dabei muss der Kunde nicht einmal Einbußen in der Qualität befürchten. Häufig wiederholte Warnungen der Originalhersteller, sogenannte “Fremdtinte” könnte den Druckkopf oder gar das gesamte Gerät unbrauchbar machen, sind schlichtweg gelogen. Bei den kompatiblen Patronen handelt es sich nämlich meist um Rebuild- beziehungsweise Refill-Produkte, die starke Ähnlichkeit mit den Originalen aufweisen.

Mit einem zurückgesetzten oder ausgetauschten Chip funktionieren sie absolut einwandfrei. Da die verwendeten Tinten aber nicht gegen das geltende Patenrecht verstoßen dürfen, muss man in wenigen Fällen höchstens mit minimalen Farbabweichungen, geringeren Kontrasten oder mangelndem UV-Schutz rechnen. Dagegen bieten die recycelten Patronen in der Regel sogar mehr Laufleistung als die originalen Pendants, denn sie werden von vertrauenswürdigen Anbietern grundsätzlich komplett befüllt. So kostet ein Alternativtoner für einen Drucker des Typs Brother TN-321BK etwa nur 39,99 Euro und druckt circa 4.000 Seiten, während das Original für 58,99 Euro nur um die 2.500 Seiten schafft. Möglich ist dieser Preisunterschied, da die Kartusche in der Herstellung nur wenige Cents kostet und man beim Originalhersteller lediglich für den Markennamen draufzahlt.

Augen auf beim Patronenkauf

Aber nicht alle Alternativen passen zu jedem Drucker. Zudem sollte man davon absehen, sich beim Kauf einfach nur an ähnlichen Modellen zu orientieren. Die einzige Option ist also, präzise nach der richtigen kompatiblen Patrone für das eigene Gerätemodell zu suchen. Da dieses Vorhaben bei der Unzahl an Herstellern und Typen nahezu unmöglich ist, bieten professionelle Online-Shops intelligente Suchfunktionen auf ihren Webseiten an. So kann man zum Beispiel aus den knapp 1.000 Modellen und 44 Serien der Druckermarke Brother problemlos die exakt passende Alternative finden.

In solchen Shops ist man oft auch besser beraten als bei ominösen Angeboten auf Amazon und anderen Online-Marktplätzen. Dort machen seit langer Zeit nämlich minderwertige Produktklone aus China die Runde und tragen zum schlechten Ruf der Alternativpatronen bei. Tatsächlich verletzen die raubkopierten Plastikbehälter nicht nur geltende Patente und Gesetze, sie enthalten meist auch mit giftigen Schwermetallen kontaminierte Tinte, sind aber unverschämterweise als recycelte oder gar originale Kartuschen deklariert. Da sie meist nur am unglaublich niedrigen Preis zu erkennen sind, kann man auf einen kleinen Trick zurückgreifen, um Klarheit zu erhalten: den Händler direkt dazu auffordern, ein offizielles Sicherheitsdatenblatt über die Inhaltsstoffe auszugeben. Gemäß EU-Verordnung ist dieser nämlich dazu verpflichtet. Kommt er der Aufforderung also nicht nach, ist das verdächtig.

Hochwertige Ersatz-Druckerpatronen erkennen

Beim Kauf von Fremdtinte sollte man dementsprechend auf bestimmte Qualitätskriterien achten. Zuerst ist es ratsam, bei vermeintlich günstigen Angeboten immer einen Blick auf den Preis pro Milliliter zu werfen. Kundenbewertungen können Aufschluss über die Vertrauenswürdigkeit eines Händlers geben, dabei sollte vor allem der gute Kundenservice und die schnelle Reaktionszeit und Hilfsbereitschaft der Reklamationsabteilung gelobt werden. Echte Zugeständnisse seitens des Verkäufers sind aber ein langes Rückgaberecht (mindestens 100 Tage) und eine lange Garantie (am besten 3 Jahre) sowie die Möglichkeit, per Rechnung zu bezahlen. Am sichersten fährt man mit solchen Drittanbieter-Marken, die eine gute Reputation besitzen – dazu gehören etwa Agfaphoto, Ink Swiss und Peach – oder mit namhaften Online-Shops.

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