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Vorwerk Staubsaugerroboter durch Cloudprobleme nicht mehr funktionsfähig

von Kay Birkner

Besitzer und Nutzer wie ich, die ein VR200 oder VR300 Kobold Saugroboter von Vorwerk einsetzen, haben ein großes Problem, die Nutzung ist stark eingeschränkt bzw. überhaupt nicht mehr möglich. Ein am 30. Mai 2020 abgelaufenes Zertifikat macht die Staubsauger unbrauchbar, da diese an die Daten der Cloud nicht mehr kommen, die Meldung “Laden des Grundrissen fehlgeschlagen”, somit ist eine Reinigung nach Uhrzeit, auf Befehl, die Reinigung von Zonen und die Nutzungs von Verbotzonen nicht möglich, da leider der Grundriss in der Cloud von Vorwerk liegt.

Leider wurden die Anwender nicht rechtzeitig darüber informiert, auch auf der Haupthomepage steht bis heute (07.06.20) immer noch kein Hinweis dazu.

Der Staubsauger sollte auf keinen Fall resettet oder aus dem Nutzerkonto gelöscht werden. Vorwerk wird wohl ein Firmware-Update verteilen, um das Problem zu lösen.

Leider kam dieser Hinweis für mich und viele andere Nutzer zu spät. Da ich einfach einen neuen Grundriss erstellen wollte, was natürlich nicht klappt, da kein Cloudzugriff, kam natürlich nur eine Neueinrichtung in Frage, diese klappt aber ebenfalls nicht.

Fehlermeldung

Dadurch kann kein automatisches Update mehr kommen und man muss ein manuelles Update einspielen, sobald es verfügbar ist. Hierzu ist aber zwingend ein USB-Adapter erforderlich, von Vorwerk wird Ihres empfohlen für 10 Euro + 4 Versandkosten, ob die betroffenden Kunden dies kostenlos zur Verfügung bekommen, werden wir klären.

Hier schon einmal der Link für die Vorgehensweise “Update über USB-Adapter” zur Zeit nur Version 4.5.3 Verfügbar (noch keine Lösung!)

Die einzige Funktion die zur Zeit möglich ist, den Saugroboter mit den manuellen Modus (grüner Knopf) zu starten. Da kein Grundriss vorhanden, ist nur eine komplett Reinigung so möglich, auch Verbotzonen werden nicht berücksichtigt. Für mich hat dies keinen Nutzen zur Zeit.

Wir hoffen, das Vorwerk die nächste Version der Roboter ohne Cloud-Verbindung baut, denn ein wenig Speicher im Roboter selbst, kostet so gut wie nichts und solche Fehler würden dann nicht passieren, auch der fehlende Standard-USB Anschluß ist ein Witz, das ein Adapter notwendig ist, für einen Notfall, hier muss dringend nachgebessert werden!

Wenn wir Neuigkeiten für Sie haben, werden diese hier veröffentlicht.

Update 09.06.20

Auf der Hauptseite zeigt der Hersteller immer noch keine Informationen. Nur hier findet man welche.

Zumindest die Kunden, die keinen Reset durchgeführt haben, bekommen wohl ein Over-the-Air (OTA)-Update und können den Staubsaugroboter wieder benutzen, diese Verteilung geschieht in “Wellen”, also nach und nach.

Leider gibt es in meinen Fall noch keine Lösung, obwohl ich den USB-Adapter und Stick bereit liegen habe, gibt es noch keine neue Firmware. Über die Pressestelle habe ich nur ein Standard Statement über Konnektivitätsprobleme als PDF bekommen, alle weitere Fragen wurden ignoriert.

Immerhin werden die Updates jetzt über die App verteilt, nur Benuzter, die nicht mehr (so wie ich) mit der Cloud verbunden sind, müssen warten, obwohl folgender Satz für diese Problematik mit im Text zu finden ist:

Denjenigen VR300-Kunden, die noch nicht (oder nicht mehr) mit unserer Cloud verbunden sind, wird
selbstverständlich eine Problemlösung angeboten. Die Details dazu werden sehr kurzfristig von uns auf
allen Support-Kanälen kommuniziert.

Statement Konnektivität VR200/VR300 vom 09.06.2020

Update 11.06.20

Nun ja, unter kurzfristig habe ich eine andere Vorstellung. Wenn es ein Update gibt, warum wird es nicht direkt zum download angeboten, viele Kunden haben wie meistens empfohlen, ein Reset durchgeführt. Gerade weil Vorwerk das hausgemachte Problem auch nicht direkt auf der Startseite platziert hat. Jetzt ist erstmal Feiertag (in NRW – Vorwerk Wuppertal), ich hoffe, das die Techniker trotzdem arbeiten, bezweifel dies aber.

Das alte Softwareupdate 4.5.3 wurde zwischenzeitlich als Downloadmöglichkeit entfernt, der Text blieb aber erhalten. Hier wäre eine Zeitangabe schön gewesen, wann das neue Update zur Verfügung steht, da es schon über die App verteilt wird, sollte es kein Problem sein, dies auch zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Die Krisen-Informationspolitik ist sehr schlecht, hier sollte Vorwerk an sich arbeiten, auch sollte das Cloudsystem überdacht werden, lokal gespeicherte Informationen und Verarbeitung direkt auf den Roboter wären wünschenswert.

Update 17.06.20

Das Update ist endlich verfügbar, hier der Link zum Download.

Bitte an die Anleitung von Vorwerk halten:

So geht’s: Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Bevor Sie das Software-Update ausführen, schalten Sie den VR300 über den Start-Knopf aus und starten Sie ihn erneut.
  2. Nehmen Sie einen leeren USB-Stick zur Hand.
  3. Laden Sie die aktuelle Software-Version herunter und speichern/entpacken Sie diese Datei auf Ihrem Computer.
  4. Speichern Sie den Datei-Ordner (Verzeichnis) “RobotData” auf Ihrem USB-Stick.
  5. Öffnen Sie das Staubfach des VR300 und entfernen Sie dort den Gummischutz. Die LED des Roboters blinkt bunt.
  6. Verbinden Sie den Saugroboter durch die Verwendung des Adapterkabels mit dem USB-Stick. Die LED des Roboters blinkt grün.
  7. Das Update ist abgeschlossen wenn ein akustisches Signal ertönt und die LED des Roboters wieder bunt blinkt. Hinweis: Der Vorgang kann mehre Minuten dauern.
  8. Entfernen Sie das Adapterkabel und schließen Sie die Abdeckung.

Leider funktioniert es bei mir nicht, anscheind wird keiner meiner alten und aktuellen USB Sticks unterstützt. Insgesamt wurden 11 Sticks getestet (keine Lust mehr).

Update 18.06.20

Vorwerk bietet kostenlos einen USB-Stick mit Update und den Adapter an, hier der Bestelllink. Hoffe der Versand erfolgt schnell.

Update 22.06.20

Irgendwie habe ich es mit den zweiten neu bestellten USB Stick geschafft, das Update einzuspielen. Allerdings kam nicht wie in der Anleitung beschrieben ein Ton der Fertigmeldung.

Die Informationspolitik, die verzögerte Bereitstellung des manuellen Downloads sind Punkte, die überhaupt so nicht gehen. Dies war sehr enttäuschend.

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